Insel der Gegensätze – O´ahu

Die Kontraste sind riesig! Hohe Luftfeuchtigkeit und trockene Böden, Hochhaus an Hochhaus im Süden und dünn besiedeltes Gebiet im Norden, Touristenmassen an Lookouts und keine Menschenseele an verlassenen Stränden – das ist O´ahu.

Als Dreh- und Angelpunkt des Pazifiks ist Honolulu eine der am dicht besiedeltsten Städte, die ich bis jetzt gesehen habe. Die Spaltung von teuren Luxushotels, hinzu Zeltlagern der Obdachlosen und einfach zusammengeschusterten Wohnhäusern ist ebenso absurd, wie eine amerikanische Fastfoodkette neben der anderen und kleinen, lokalen Foodtrucks.

Das alles mitten im Pazifik – irgendwo im Nirgendwo der Welt.

Umso größer sind natürlich die Möglichkeiten vor Ort. Ob Shopping teurer Luxusmarken, standardisierter Fashionlabel oder Folklore – alles ist hier erwerblich. Wandern zum Wasserfall, Schnorcheln in abgelegenen Buchten, Surfen, der Besuch im Botanischen Garten, Chillen am Waikiki-Beach, der Besuch auf Kaffeefarmen, Hike zur Aussichtsplattform des Diamondheads – eine kleine Auswahl an täglichen Möglichkeiten.

Doch – ist das alles wirklich ein Muss, wenn man auf O´ahu ist?

Shoppen ist auf Hawai´i (anders als auf dem amerikanischen Festland) nicht günstiger, als in Deutschland! Abgesehen davon, der Wechselkurs steht gut für den Euro. Trotzdem: Zum Shoppen nach Hawai´i? Nein!

Waikiki-Beach empfiehlt sich für den ersten Tag nach der Ankunft auf der Insel. Hier kann man runterkommen, hat ABC-Stores für die erste Verpflegung, kann mit der Planung (falls noch nicht abgeschlossen) beginnen und Meeresluft mit Sonne tanken. Waikiki-Beach ist einfach Kult. Ein bisschen Schickschnack kann man dazu ganz gut akzeptieren.


Für Pflanzenliebhaber und Schrittesammler

Eine kleine Wanderung (ca. 1,6 km Rundkurs) lässt sich super mit dem Besuch im Botanischen Garten (Waimea) verbinden. Wasserfall inklusive! Man sollte sich nicht von den Eintrittsgeldern (ca. 16 $ für Erwachsene p.P.) abschrecken lassen: Der Besuch ist es wert!
Es gibt eine Vielzahl an wunderschönen Gewächsen zu sehen: bunten, verrückten Blumen und riesengroßen, uralten Bäumen, die dicht verwachsen mit anderen Pflanzen sind. 

 


Wer die Augen gut aufhält, kann knallig grüne Geckos entdecken. 


Am Fluss entlang wird man zum Waimea Fall geleitet. Ein “ganz netter” Wasserfall, der natürlich auch viele Besucher anlockt. Baden ist dort unter Aufsicht mit Rettungsweste gestattet. Mein Fall ist es nicht, ich bevorzuge zum Baden andere Wasserfälle.


Sollten die Meilen im Botanischen Garten nicht genug sein, ist man auf dem Weg zur “Spitze” des Diamondheads unter all den Touristen nicht ganz so alleine unterwegs. Es empfiehlt sich ein morgendlicher Aufstieg. Am besten um 7:00 Uhr früh, sonst sind alle Parkplätze belegt und es ist viel zu überlaufen. Da nicht nur Menschen in guter körperlicher Verfassung unterwegs sind, sollte man viiiiel Geduld mitbringen. Der Ausblick über den Krater sowie Honolulu lohnt sich!


 



Viele Reiseveranstalter (auch oder gerade vor Ort) bieten Schnorcheltouren zu unterschiedlichen “Bays” an. Kann man machen, muss man allerdings nicht. Auch hier würde ich den Standard ablehnen und in den Norden fahren. Rund um Haleiwa am North Shore gibt es sehr schöne Buchten und kleine Strände, an denen viele Locals unterwegs sind, wo man sicher(er) im Wasser baden und dabei mit etwas Glück noch eine Schildkröte sehen kann. Aber auch da gilt es: Auf den Wellengang wie auch Felsen im Wasser achten!

 


Wer Surfer beobachten möchte, ist auch hier sehr gut am North Shore aufgehoben. Zwischen Shark´s Cove, Sunsetbeach und Turtle Beach gibt es Strände mit hohen Wellen, wo täglich gesurft wird. Toll anzuschauen! Aber auch am Waikiki-Beach gibt es diese Möglichkeit, nur eben nicht mit solch hohen Wellen.

Achtung Kaffeeliebhaber!

Einen Cappuciono zu bekommen, wie wir ihn aus Deutschland kennen, kann sich als schwierig gestalten: Gerade bei den großen (Fast)Foodketten ist überall ungefragt Zucker hinzugefügt. Furchtbar! Besucht man jedoch eine Kaffeefarm, so gibt es (Insel) lokalen Kaffee und gute Milch dazu.


 


O´ahu ist und bleibt eine unumgängliche Insel, wenn man Gegensätze liebt. Die Globalisierung ist hier kontrastreich zu erleben. Es fehlt an nichts und doch können die vielen Touristen die ersehnte Urlaubsruhe etwas aufwirbeln.


Ruhe trotz rauer See – das gibts dann auf der nächsten Insel. 


Bleibt gespannt,

eure Thea ❤

4 Kommentare zu „Insel der Gegensätze – O´ahu

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