Laufen im Herbst und Winter – Tipps und Motivation

Laufen im Herbst und Winter Tipps und Motivation

Wie du unverkennlich festgestellt hast, befinden wir uns schon mitten in der dunklen Jahreszeit. Für und Sportler heißt das nicht nur ein gutes Zeitmanagement zu beweisen, sondern auch die Motivation zu behalten und auf unsere Sicherheit zu achten

Wer das Laufen liebt, möchte selbstverständlich auch die kurzen Tage im Herbst und Winter zum Laufen nutzen. Den richtigen Zeitpunkt hierfür zu finden, ist neben Haushalt, Familie und Job gar nicht so einfach.

Mittlerweile wird es erst um 7:00 Uhr morgens hell und die Dunkelheit ist um 17:00 Uhr abends schon vollständig da. Zu dieser Uhrzeit im Herbst und Winter noch im Wald laufen zu gehen – na, wer macht das schon ohne mulmiges Gefühl?

Wie organisiere ich meinen Lauf im Herbst und Winter?

  1. Schaffe dir eine Struktur für deinen Alltag. Das hilft nicht nur, dein Zeitmanagement zu koordinieren, sondern auch, den passenden Zeitpunkt für deinen Lauf in dieser Jahreszeit zu finden!
  2. Du findest morgens einen Zeitslot für einen Lauf? Prima, du bist ein Earlybird! Lege dir am Abend vorher all deine Sachen raus und drücke auf keinen Fall die Snooze-Taste deines Weckers! Wenn der Wecker morgens klingelt, wird aufgestanden und losgelaufen!
  3. Du bist eher der Typ, der abends gerne Laufen geht? Super! Denke vor allem während deines Arbeitsalltags daran, dass du deine Termine so legst, dass dein Lauf abends auf jeden Fall noch Platz findet. Oft neigt man dazu, im Tagesverlauf den Kollegen noch dieses oder jenes Meeting zuzusagen und läuft Gefahr, länger als geplant im Büro zu sein. Einmalig kein Problem. Kommt es mehrmals vor, kann dies ganz schön frustrierend sein.

Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt:

Wie motiviere ich mich im Herbst und Winter zum Laufen?

Diese Frage lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Jeder Läufer ist individuell. Dem einen fällt es super leicht, beim Weckerklingeln direkt aufzustehen und loszulaufen. Der andere braucht auf jeden Fall noch seinen Kaffee und die Banane hinterher. Manche von euch trainieren vielleicht schon auf einen virtuellen Lauf hin oder können gar an einer Laufveranstaltung teilnehmen? Andere möchten in dieser dunklen Jahreszeit einfach ihr Bewegungspensum beibehalten. Na, zu welchem Typ Läufer zählst du?

Meine Motivation für deinen Lauf:

  1. Setz dir kleine Ziele. Kleine Ziele tragen dazu bei, dass die Schwelle der Enttäuschung niedriger gehalten wird und mehr Luft nach oben ist. Setzt du dir beispielsweise das Ziel, jeden zweiten Tag zu laufen und schaffst es dann, doch öfter die Laufschuhe zu schnüren oder gar alternatives Training wie Yoga oder Radfahren in deinen Tages Ablauf zu integrieren, bleibst du aufgrund des Erfolggefühls motivierter.
  2. Beispiel Nummer zwei: Nimmst du dir vor, jeden Wochentag 5 km zu laufen und planst genügend Zeit ein, sodass dein Lauf morgens oder abends stressfrei bleibt, hast du immer noch Luft nach oben und es können aus den geplanten 5 km sogar 7 km oder 8 km werden. Andersrum ist die Frustrationsgrenze höher: Du planst immer, voll zu powern und lange Strecken zu laufen, dir fehlt dann die Kraft/Zeit und es werden anstatt der 8 km nur 5 km? Tja…logische Konsequenz.
  3. Für die Earlybirds unter euch: Geht in eurem Laufshirt schlafen 😉
  4. Für die Laterbirds unter euch: Zieht auf der Arbeit schon eure Laufsocken an. So werdet ihr die ganze Nacht/den ganzen Tag an euer Vorhaben erinnert und motiviert 😊.
  5. Erzähle deinen Freunden, dass du vor hast, Laufe zu gehen. Wer über Vorhaben spricht, verdeutlicht sich selbst, wie ernst er es mit diesem Vorhaben meint und schafft für sich selbst Verbindlichkeiten.

Nun sind wir beim dritten und letzten Punkt angekommen. Das Stichwort lautet hier „erzähle anderen, dass du vor hast, laufen zu gehen“!

Wie sicher ist Laufen im Herbst und Winter?

Diese Frage ist auch wieder nicht pauschal zu beantworten und bedarf ein wenig Erklärung.

  • Lauf gemeinsam mit anderen, wenn es dämmert oder dunkel ist.
  • Suche dir beleuchtete Strecken, die du kennst.
  • Laufe keine unbekannten Strecken in der Dunkelheit.
  • Erzähle deinen Freunden/Partner/Familie, wo und wie lange du vor hast, Laufen zu gehen!
  • Pro-Tipp: Schalte deinen Google-Maps Standort ein und teile diesen mit deinem engsten Vertrauten. So weiß diese Person genau, wo du dich bei deinem Lauf aufhältst.

Diese Tipps waren noch nicht alles. Selbstverständlich geht es nicht nur darum, wo du läufst, sondern auch wie du im Herbst und Winter läufst. Wie ist es um deine Sichtbarkeit beim Laufen gestellt?

  • Trage möglichst Laufbekleidung mit Reflektoren. Hier gibt es von komplett reflektierenden Westen über Laufbekleidung mit reflektierenden Applikationen eine gute Auswahl. Auch wenn ich finde, dass diese noch mehr ausgebaut werden könnte.
  • Auch gibt es schon Laufschuhe mit Reflektoren.
  • Trage eine Stirnlampe für eine bessere Sicht, aber auch bessere Sichtbarkeit deiner Person während des Laufens! Du musst immer bedenken, dass auch du dich durch Sichtbarkeit schützen solltest. Nur weil du alles siehst, bedeutet das nicht, dass du gut gesehen wirst.
  • Zusätzlich gibt es für die Arme und Fußgelenke noch Reflektoren, die sich einfach anbringen lassen. Mit blinkenden Lichtern oder ohne.

Zu guter Letzt bedenke: Du gibst dein Tempo vor!

Behalte die Freude am Laufen, auch im Herbst und Winter! Es gibt dort draußen so viele Dinge zu entdecken!

Deine Thea ❤

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