[wer wir sind] August 2019

[wer wir sind] geht in die 2. Runde! Tolle Persönlichkeiten, die diverser nicht sein könnten. Jede Menge Engagement und Leidenschaft. Lies selbst.

Wir sind alle Teil einer Gesellschaft und jeder trägt durch sein tägliches Handeln zur Funktion dieser bei. Ich bin der Meinung, wir sollten uns wieder mehr für einander interessieren. Wir sollten erzählen, welchen Beitrag wir leisten. Wir alle sind wichtig, wir alle gehören dazu und machen unser Gesellschaft zu dem, was sie ist: divers und vielfältig. Ich stelle dir heute drei Menschen vor und biete ihnen auf meinem Blog Raum, sich mitzuteilen und zu zeigen: [wer wir sind].

Dieser Beitrag kann aufgrund der Nennung von Personen Werbung enthalten.

[wer wir sind] 4

Nadja August 2019
[wer wir sind] Nadja
Wie heißt du?
Nadja (@nadja_in_progress)

Wie alt bist du?
30

Welche/n Beruf/e oder/und Tätigkeit/en übst du aus?
Ich bin Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Meine Ausbildung habe ich 2010-2013 an der Uniklinik in Frankfurt am Main gemacht. Da ich in dieser Zeit gesehen habe, wie die Zustände in einer Klinik teilweise sind und unter welchem Druck man dort arbeitet, habe ich mich nach der Ausbildung dazu entschieden in einem anderen Bereich der Pflege zu arbeiten. Einem Bereich der leider sehr unbekannt, aber wichtig ist. Mein Arbeitgeber ist ein ambulanter Kinderintensivpflegedienst. Meine Kollegen/Kolleginnen und ich betreuen/pflegen gemeinsam mit den Eltern schwerstkranke und/oder behinderte Kinder im Schichtdienst zu Hause, im gewohnten Umfeld. Wir begleiten diese Kinder zum Beispiel auch in den Kindergarten, die Schule und was natürlich toll ist – auch manchmal in den Urlaub.

Wodurch wirst du täglich motiviert, deiner Tätigkeit/en verantwortungsbewusst nachzugehen?
Ganz klar durch meine Patienten! Natürlich gibt es Tage an denen auch ich nicht so Lust habe aufzustehen oder die Nacht nicht in meinem Bett zu schlafen, aber das kleinste Lächeln und der Dank der Eltern ist es absolut wert. Für die Eltern ist man eine enorme Entlastung. Durch unsere Anwesenheit haben diese die Möglichkeit, auch einmal etwas für sich zu tun. Außerdem ist man natürlich Ansprechpartner und irgendwo auch Vertrauensperson. Zu wissen, dass man gebraucht wird, dass man etwas sinnvolles tut, den Dank spürt und dazu beiträgt, den Tagen der Kinder mehr Leben zu geben, motiviert mich täglich.

Wo siehst du deine Verantwortung für/in der Gesellschaft?
Der Gesellschaft deutlich zu machen, dass Gesundheit das höchste Gut ist. Dass man dankbar dafür sein sollte, gesund zu sein und versuchen sollte diese Gesundheit zu erhalten. Dass uns allen Gesundheit etwas wert sein sollte, genauso wie gute Pflege. Meine Verantwortung gegenüber eingeschränkter oder behinderter Menschen ist, deren Lebensqualität zu steigern und sie weiter in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass jeder der sie benötigt, angemessene Hilfe und Pflege bekommen kann. Dass der Pflegeberuf wieder attraktiver wird und die Ausbildungszahlen steigen, um so den steigenden Zahlen der zu Pflegenden gerecht zu werden.

 

[wer wir sind] 5

                                                           Wie heißt du?
                                                           Michel Poiré  (@m.mitch.p)

Mitch August 2019
[wer wir sind] Michel
Wie alt bist du?
31

Welche/n Beruf/e oder/und Tätigkeit/en übst du aus?
Ich arbeite als Stadtplaner. Nach dem Studium zog mich die Arbeit nach Heilbronn, vermisste jedoch das Rheinland und suchte immer die Möglichkeit zurück zu kehren. Im Frühling 2019 bot sich dann die Gelegenheit und ich musste nicht lange nachdenken. 

Wodurch wirst du täglich motiviert, deiner Tätigkeit/en verantwortungsbewusst nachzugehen?
Da muss ich zuerst einen Satz aus dem 4.Schuljahr erwähnen, aus dem Religionsunterricht, wo wir unsere Vorbilder beschreiben sollten. „Ich möchte so sein wie mein Vater. Dann kann ich Leuten sagen, ob Sie hier wohnen dürfen oder nicht.“ Wenn man so einen Satz wiederfindet nach der fachgebunden Schule, dem Studium und den ersten Arbeitsjahren, ist man erstaunt, wie es gekommen ist, da die Wahl für die Stadtplanung eher zufällig gefallen ist. 
An meiner Tätigkeit motiviert mich täglich, dass es in der Stadtplanung immer etwas Neues gibt. Keine Aufgabe gleicht der anderen und fordert einen in allen Hinsichten. In der Stadtplanung sieht man das Ergebnis der Arbeit oft erst viele Jahre später und trotzdem freut man sich über die Ergebnisse, wenn Sie den Menschen Wohnfläche und Aufenthaltsqualität bieten und positiv angenommen wird.

Wo siehst du deine Verantwortung für/in der Gesellschaft?
Eine für mich große Verantwortung als Stadtplaner ist es, rücksichtsvoll mit den Flächen, den Ressourcen, der Natur und den Lebewesen umzugehen. 
Diese Verantwortung sehe ich auch im privaten Leben. Daneben ist es für mich sehr wichtig für Freunde und Bekannte da zu sein, wenn es Ihnen mal nicht so gut geht. 

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Für die Zukunft wünsche ich mir einen schonenden Umgang mit unserer Erde. Als Stadtplaner und im privaten Leben möchte ich hierzu meinen Beitrag leisten. 
Wichtig für die Zukunft ist es mir auch, dass wir alle gesund bleiben und unser Leben so leben können, wie wir es uns vorstellen. Sollte dies mal nicht der Fall sein, ist es wichtig, dass die wichtigen Personen für einen da sind und einem die schönen Seiten des Lebens zeigen.

[wer wir sind] 6

Wie heißt du?
Talisa Minoush (@talisaminoush)

Talisa August 2019
[wer wir sind] Talisa
Wie alt bist du?
29

Welche/n Beruf/e oder/und Tätigkeit/en übst du aus?
Influencer /Content Creator / Youtuberin

Wodurch wirst du täglich motiviert, deiner Tätigkeit/en verantwortungsbewusst nachzugehen?
Ich werde täglich dadurch motiviert, durch meine Inhalte positiv Menschen zum Nachdenken
und Handeln zu bewegen. Die Welt ein Stückchen besser zu machen. Meine Familie spornt
mich aber auch an, das Beste aus mir und meinem Leben zu machen. Auch für sie möchte ich
Gutes bewirken.

Wo siehst du deine Verantwortung für/in der Gesellschaft?
Ich sehe meine Verantwortung darin, ein guter Mensch zu sein. Meine Ressourcen
bestmöglich zu nutzen und die Welt und unsere Gesellschaft dadurch zu verbessern. Mich zu engagieren, offen und interessiert zu sein und Verantwortung für mein Handeln zu
übernehmen. Die Privilegien die ich hatte zu nutzen und dadurch anderen einen leichteren
Weg zu ebnen. Für Frauen. Für Migranten. Für alle Minderheiten.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Mehr Frieden. Mehr Toleranz. Mehr Offenheit. Mehr Empathie. Weniger Tierleid. Eine
nachhaltige, umweltfreundliche und bewusst lebende Gesellschaft. Mehr Dankbarkeit und
Wertschätzung gegenüber unserem Planeten und Tieren.

ENDE August 2019

Vielen Dank fürs Vorbeischauen

Deine Thea ❤

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